..die Geschichte vom Teddy Kribbel zum Weihnachtsfest..
Ihren Schmusebären Bembo hat Mia für den Weihnachtsflohmarkt gespendet. Doch nun fehlt ihr der Teddy sehr und Papa geht mit Mia in die Stadt, um einen neuen zu kaufen.
„Aber er muss kribbeln.“, sagt Mia. „Hier drin.“ Sie deutet auf ihren Bauch. „Dann ist er richtig.“
Papa lacht. „Und dann taufen wir ihn Kribbel.“
„Einverstanden“, sagt Mia.
Durch viele Geschäfte bummeln die beiden, doch der richtige Schmusebär ist nicht dabei. Es kribbelt keiner, findet Mia.
Suchend ziehen sie weiter.
Am Marktplatz singen Kinder Lieder. Sie halten Sammelbüchsen und Bilder in den Händen.
Nachdenklich sieht sich Mia die Gesichter der Kinder auf den Plakaten an. Arm blicken sie drein und traurig.
Da fängt es in ihrem Bauch an, heftig zu kribbeln. Sie deutet auf die traurigen Kindergesichter.
"Eigentlich bin ich für einen Teddy viel zu alt“, sagt sie. „Diese Kinder haben bestimmt auch keinen, oder?"
"Bestimmt nicht", meint Papa.
"Und wenn wir ihnen das Geld für meinen neuen Teddy geben würden?“, fragt Mia vorsichtig.
"Gute Idee", sagt Papa. "Aber dann hast du keinen Bären." "Aber in meinem Bauch kribbelt es. Das ist schöner." Papa lächelt. "In meinem kribbelt es jetzt auch", sagt er und drückt Mia einen Geldschein in die Hand. Den wirft Mia in die Sammelbüchse und sagt "Frohe Weihnachten" zu den Kindern auf den Plakaten. © Elke Bräunling